Start  /  Leistungen  /  Wissensmanagement

Leistung · Projektbestand erschließen

Wissensmanagement im Ingenieurbüro

Das Wissen aus abgeschlossenen Projekten liegt in jedem Büro bereits vor. Nicht gelöst ist in der Regel die Frage des Zugriffs. Gegenstand der Leistung ist ein Rechercheweg über den vorhandenen Bestand, ohne zweite Ablage und ohne vorgelagerte Bereinigung.

Die Leistung auf einen Blick
Ausgangslage
Projektwissen verteilt über SharePoint, Netzlaufwerke, Postfächer und ERP
Vorgehen
Zugriff auf den Bestand statt Migration in ein neues System
Quellen
Microsoft 365, Netzlaufwerke, gemeinsame Postfächer, Projektverwaltung
Berechtigungen
Bestehende Rechte gelten unverändert weiter
Fachlicher Nutzen
Vergleichbare Vorgänge, Kennwerte und Formulierungen sind auffindbar
Kaufmännischer Nutzen
Auswertbarkeit von Projektbestand, Stunden und Auslastung

Auffindbarkeit statt zusätzlicher Inhalte

Vorgänge aus abgeschlossenen Projekten sind die wichtigste Grundlage für vergleichbare Aufgaben. Ihre Verwertbarkeit setzt voraus, dass sie auffindbar sind. In gewachsenen Büros liegt dasselbe Wissen in mehreren Systemen, in unterschiedlicher Benennung und ohne übergreifende Zuordnung zum Projekt. Der wirtschaftliche Effekt zeigt sich weniger in Fehlern als in der Wiederholung bereits erbrachter Leistungen.

Berechnungen, Formulierungen und Abstimmungen entstehen erneut, obwohl sie im Bestand vorliegen. Wer diese Wiederholung verringert, gewinnt Kapazität, ohne eine Stelle zu besetzen.

Aufbau der Wissensgrundlage

Durchsuchbarer Projektbestand

Recherche über Projekte, Berichte, Schriftverkehr und Berechnungen hinweg, mit Zuordnung zum Projekt und mit Fundstellenangabe zu jedem Treffer. Gesucht wird nach Sachverhalten, nicht nach Dateinamen.

Fachliche Abläufe auf eigenem Bestand

Auf dieser Grundlage lassen sich abgegrenzte Abläufe aufsetzen, etwa für Vergabe, Nachträge oder Schriftverkehr. Sie greifen auf die Vorgänge des Hauses zu und folgen dessen Formulierungen. KI-Agenten für die Leistungsphasen ›

Befunde zur Qualität der Ablage

Beim Aufbau wird sichtbar, wo Projektordner unvollständig sind, wo Dubletten liegen und wo Benennungen auseinanderlaufen. Diese Befunde werden als Liste übergeben, sodass gezielt nachgearbeitet werden kann statt pauschal aufzuräumen.

Auswertung für die Geschäftsführung

Dieselbe Grundlage beantwortet kaufmännische Fragen: welche Projekte laufen, wie sich Gemeinkostenstunden verteilen und wo die Bearbeitung mehr Zeit bindet als kalkuliert. Was zuvor personengebunden war, wird steuerbar.

Datenschutz und Zugriffsschutz

Die bestehenden Rechte werden übernommen. Zusätzlich wird geregelt, welche Inhalte überhaupt in die Recherche einfließen, etwa im Umgang mit Personalunterlagen oder mit vertraglich besonders geschützten Auftraggeberdaten.

Die Darstellung ersetzt keine Rechtsberatung.

Aufbau in vier Schritten

Schritt 01

Aufnahme der Datenquellen

Erhoben wird, wo Projektwissen tatsächlich liegt, in welcher Struktur, in welchem Pflegezustand und mit welchen Berechtigungen. Ergebnis ist eine bewertete Quellenliste.

Schritt 02

Einrichtung von Zugriff und Recherche

Die geeigneten Quellen werden angebunden, die Zuordnung zum Projekt hergestellt und die Recherche an typischen Fragen des Büros erprobt.

Schritt 03

Prüfung an laufenden Fragestellungen

Projektleitungen stellen Fragen aus der eigenen Arbeit. Trefferqualität und Fundstellen werden bewertet und nachgeschärft, bis die Ergebnisse im Alltag verlässlich sind.

Schritt 04

Übergabe, Regeln und Pflege

Unterweisung der Anwender, schriftliche Nutzungsregeln und die Festlegung, wer neue Quellen anbindet und wer die Qualität der Ablage verantwortet.

Häufige Fragen

Fragen zu Zugriff, Rechten und Nutzen

Nein, und darin liegt der wesentliche Punkt. Der Zugriff setzt auf der gewachsenen Struktur auf. Sichtbar werden dabei Lücken und Dubletten. Eine vorgelagerte Bereinigung würde das Vorhaben verschieben, ohne das Ergebnis zu verbessern.

Nein. Die Dokumente verbleiben an ihrem Ort. Aufgebaut wird ein Recherche- und Zugriffsweg über den vorhandenen Bestand, keine Kopie davon.

Die bestehenden Berechtigungen gelten weiter. Ein Projekt, das heute nicht einsehbar ist, erscheint auch in der Recherche nicht. Das ist eine Anforderung an die Einrichtung und keine Nebenwirkung.

In der Regel SharePoint und OneDrive, Netzlaufwerke, gemeinsame Postfächer, ERP oder Projektverwaltung sowie Fachablagen. Welche Quellen sinnvoll sind, entscheidet sich nach Inhalt und Pflegezustand, nicht nach technischer Machbarkeit.

Auswertbarkeit. Projektbestand, Gemeinkostenstunden und Auslastung lassen sich auf derselben Grundlage abfragen wie fachliche Vorgänge. Das setzt voraus, dass die kaufmännischen Quellen mit angebunden sind.

Wie lange dauert im Büro die Suche nach einem abgeschlossenen Vorgang?

Ein Erstgespräch ordnet die Ablagestruktur ein und benennt, ob der Aufbau trägt und womit er beginnt.