Standortbestimmung

KI-Reifegradmodell für Planungsbüros

Wo ein Büro beim Einsatz von KI steht, entscheidet nicht das Werkzeug, sondern der schwächste Punkt in der Kette aus Einführung, Nachweis, Wissen, Anwendung in den Leistungsphasen und Steuerung. Diese Erhebung benennt ihn.

25 Fragenin fünf Dimensionen
10 MinutenBearbeitungsdauer je Person
Ergebnisblattsofort am Bildschirm

Was die Erhebung misst

Bewertet werden ausschließlich beobachtbare Sachverhalte. Gefragt wird nicht nach einer Einschätzung, sondern danach, was in einer konkreten Lage tatsächlich passiert: wenn ein Teilnahmeantrag ansteht, wenn eine Abschlagsrechnung mit Aufmaß kommt, oder wenn die Person ausfällt, die sich am besten auskennt. Die Stufen 1 bis 3 zeigen, ob ein Büro bereit ist. Die Stufen 4 und 5 zeigen, ob es damit arbeitet.

  • AEinführungsstandWie weit sind wir? Zugänge, Verbreitung im Team, Verbindlichkeit, Verantwortung.
  • BDokumentation und NachweisKönnen wir belegen, was wir tun? Regelung, Systemverzeichnis, Freigabe, Schulungsnachweis, Auskunft an Auftraggeber.
  • CWissensmanagementFindet das Büro, was es schon weiß? Referenzen, Kennwerte, Hausvorlagen, Projektwissen, Einarbeitung.
  • DWertschöpfung in den LeistungsphasenWo spart es Stunden und sichert Qualität? Akquise und VgV, Berichte, Protokolle, Vergabe, Bauüberwachung.
  • EKompetenz und SteuerungTrägt es ohne die eine Person, die sich auskennt? Qualifikation, Fehlerweg, Messung, Jahresziele, Vertretung.

Angaben zur Erhebung

Diese Angaben erscheinen auf dem Ergebnisblatt. Wer den Bogen allein ausfüllt, bewertet das eigene Büro erfahrungsgemäß zu hoch. Belastbarer wird das Ergebnis, wenn zwei Personen aus unterschiedlichen Rollen getrennt antworten und die Abweichungen vergleichen. Die Abweichung ist oft aufschlussreicher als das Ergebnis selbst.

Das Modell ist kein Reifegradnachweis im Sinne einer Zertifizierung und ersetzt keine rechtliche Prüfung. Es zeigt, woran es im Ablauf hängt, und nicht, welches Produkt beschafft werden soll. Herausgegeben von der local4local marketing GmbH, Mannheim, Fassung 2.0.

Erfahrungen aus der Zusammenarbeit

Was Ingenieurbüros berichten

★★★★★

„Mit Local4Local haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur die Technik versteht, sondern auch unsere Branche kennt. […] Konkret konnten wir einen KI-gestützten Wissensassistenten einführen und unsere internen Prozesse spürbar verbessern: weniger Suchaufwand, schnellerer Zugriff auf Projektinformationen und eine klare Strategie für den weiteren Einsatz von KI im Unternehmen.“

Felix Liu
Geschäftsführer, PEG GmbH
★★★★★

„Durch die Zusammenarbeit konnten wir unsere Arbeitsprozesse grundlegend überdenken und gezielt optimieren. Den Umstieg auf KI hätten wir ohne die professionelle Begleitung und Unterstützung von Local4Local in dieser Form sicherlich nicht geschafft.“

Joel Lüdemann
KI-Manager, GBi GmbH & Co. KG
★★★★★

„Wir haben durchweg sehr positive Erfahrungen gemacht, um Arbeitserleichterungen und Effizienzsteigerungen in unserem Büro zu erreichen. Hervorzuheben ist, dass die Vorschläge und Abstimmungen erheblich dadurch vereinfacht werden, dass die Mitarbeiter […] über sehr gutes branchenspezifiziertes Fachwissen verfügen und somit sehr zielgerichtet helfen können. Lohnt sich für uns auf alle Fälle und ist eine klare Empfehlung auch für andere aus unserer Sicht.“

Matthias Börzsöny
Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Renner Consulting GmbH
Fallstudien aus der KI-Beratung

Ausgewählte Projekte mit Ingenieur-, Planungs- und Architekturbüros in Deutschland und Österreich

Technische Gebäudeausrüstung

Rund 200 Mitarbeitende an sechs Standorten. Verteiltes Projektwissen wird erschlossen, der Einsatz von KI verbindlich geregelt.

Verkehrsinfrastruktur

Aus einzelnen Prototypen wird eine getragene Entscheidung: Standortbestimmung, Bewertung nach vier Kriterien, priorisierte Umsetzung.

TGA-Planung

18 Prüfmodule, vierstufige Risikobewertung und eine Querschnittsprüfung, die Klauseln unabhängig von ihrer Position erfasst.